The Second Law of Economics - Energy, Entropy, and the Origins of Wealth

von Reiner Kümmel, erschienen in englischer Sprache im Springer-Verlag

Abb. 1: Buchcover zu "The Second Law of Economics" von Reiner Kümmel

"Kümmel [...] argumentiert klar und einleuchtend, dass Energieumwandlung ein wesentlicher Faktor der Wohlstandsproduktion ist, den man in der Wirtschaftspolitik ernst nehmen muss. [...] Gemäß Kümmel sagt der Zweite Hauptsatz der Ökonomie, dass Energieumwandlung und Entropieproduktion das Wachstum des Wohlstands bestimmen. Diese Auffassung widerspricht traditionelleren Ansichten einschließlich der Theorie, dass das ökonomische Gewicht der Energie (nur) derem kleinen Anteil an den gesamten Produktionskosten entspricht."

Dr. Marcos G. E. da Luz, Buchbesprechung im Fachmagazin Physics Today, Dezember 2011 (Übersetzung) [Quelle]

Übersetzung des Klappentextes:

Nichts kann auf der Welt geschehen ohne Energieumwandlung und Entropieproduktion. Diese fundamentalen Naturgesetze sind uns in ihren Auswirkungen auf die Entwicklung der Sterne, den Ablauf biologischer Prozesse oder die Arbeitsweise von Verbrennungsmotoren durchaus vertraut. Wie aber steht es mit ihrem Einfluss auf industrielle Volkswirtschaften und Wohlstandsproduktion, oder deren ständigen Begleiter Umweltverschmutzung? Werden der Erste und der Zweite Hauptsatz der Thermodynamik in der Wirtschaftswissenschaft angemessen berücksichtigt? In diesem wichtigen Buch gibt uns Reiner Kümmel einen Überblick über diese Gesetze und nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise durch die von ihnen geprägten natürlichen, technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Er analysiert das Wirtschaftswachstum in Deutschland, Japan und den USA im Lichte technologischer Beschränkungen von Kapital, Arbeit und Energie und zeigt, dass im Gegensatz zur herrschenden ökonomischen Lehre die Produktionsmächtigkeit der Energie den kleinen Kostenanteil dieses Faktors bei weitem übertrifft, während für den Faktor Arbeit genau das Gegenteil zutrifft. Wohlstandsproduktion durch Energieumwandlung wird begleitet und begrenzt von umweltbelastenden Emissionen, die an Entropieproduktion gekoppelt sind. Diese Befunde stellen den Zweiten Hauptsatz der Ökonomie dar. Sie gewinnen beispiellose Wichtigkeit in einer Welt schwindender Ölreserven und Schulden-getriebener wirtschaftlicher Turbulenzen, die von Umweltverschmutzung und Klimawandel bedroht wird. Sie ergänzen den Ersten Hauptsatz der Ökonomie: Der Wohlstand wird auf Märkten verteilt, deren gesetzliche Rahmenbedingungen das Ergebnis bestimmen. Der Erste und der Zweite Hauptsatz zeigen uns die wahren Quellen des Wohlstands, die Umstände, die das Ziel nachhaltiger Entwicklung gefährden, und die technologischen Optionen , die sowohl mit diesem Ziel als auch mit den Naturgesetzen verträglich sind. Die kritische Rolle von Energie und Entropie in den produktiven Sektoren der Wirtschaft muss erkannt werden, damit ein Entwicklungspfad eingeschlagen werden kann, der ein Dunkles Zeitalter schwindender natürlicher Ressourcen, steigender Umweltbelastungen und wachsender sozialer Spannungen vermeidet.

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